Die erste Begegnung in Lemberg: Eine Zusammenfassung

Nach einer recht erschöpfenden Fahrt von Hannover nach Lemberg konnte unsere Woche in der Ukraine endlich beginnen. Zu allererst möchte ich sagen, dass ich interessante und inspirierende Menschen aus drei Ländern kennengelernt habe, die alle unterschiedlich sind und dennoch etwas gemeinsam haben: ihre Geschichten, Interessen und die Fähigkeit, zu lachen.

Wir haben nicht nur unsere Familiengeschichten, sondern auch unsere Länder kennengelernt. Ich kann jetzt die Gefühle der anderen Teilnehmer, ihre Reaktionen auf bestimmte Themen und den durch die Geschichte der jeweiligen Länder bedingten Umgang mit diesen Themen besser verstehen. 

Ich habe Geschichten gehört, die zugleich traurig und lustig, aufmunternd und bedeutsam waren. Sie haben mir die Ereignisse, die mal stattgefunden haben und nun Geschichte sind, sehr viel näher gebracht, denn endlich hatte ich mit wahren Gegebenheiten zu tun, die so viel wertvoller sind als jeder Aufsatz in einem Geschichtsbuch.

Das Treffen mit dem Zeitzeugen Stepan Horechyi hat dieses Gefühl nur verstärkt. Ich bekam gar nicht genug von seinen Erzählungen und war fasziniert davon, wie voller Hoffnung er ist und wie sehr er an eine bessere Zukunft für uns alle glaubt. 

Ich freue mich auf die Woche in Polen, die sich als noch wertvoller erweisen könnte, da wir uns intensiver mit unseren Familiengeschichten auseinandersetzen werden und das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz besichtigen werden.