Am Morgen des 28. August 2015 gab es zum Abschied Umarmungen und der Bus fuhr nach Polen und Ukraine ab. So endete der erste Teil des Projektes „Die Geschichte beginnt in der Familie…“, das von der internationalen Nichtregierungsorganisation „Foundations for Freedom“ (Grundlagen der Freiheit), der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz und der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten/Gedenkstätte Bergen-Belsen in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt wurde.
Es ist noch etwas zu früh, Bilanz zu ziehen, da vor uns noch zwei Treffen in Polen und der Ukraine liegen. Und dennoch kann man bereits jetzt über einige erste Eindrücke berichten. Im Folgenden wird unser Zusammentreffen in Oldau in Zahlen dargestellt.
3 teilnehmende Länder – Deutschland, Polen, Ukraine.

4 Sprachen – Deutsch, Englisch, Polnisch, Ukrainisch.

21 Teilnehmerinnen aus drei Ländern.



4 Speaker.

48 Stunden Fahrt– von Lviv nach Krakau, von Krakau nach Oldau und zurück.
4 Tage aktiver Arbeit von früh morgens bis spät abends.

2 verbrachte Tage in der Gedenkstätte Bergen-Belsen.



4 Interviews, die in interkulturellen Gruppen durchgeführt und gestaltet wurden.





4 schlaflose Nächte. Uns war es nicht nach Schlafen zumute, da wir von solch tollen Menschen umgeben waren. Und woher kam bloß die Kraft, am nächsten Morgen wieder weiter zu machen?!


21 ukrainische Stoffpuppen „Ljaljka-Motanka“, die die Teilnehmer_innen während der Feier des ukrainischen Unabhängigkeitstages selbst gebastelt haben.

1 Tanz. In der Freizeit haben wir es sogar geschafft, den belgischen Volkstanz zu erlernen.


1 Hausaufgabe.

Last but not least und das lässt sich nicht evaluieren: Am letzten Tag gab es so viele Umarmungen und Abschiedsgrüße, so viele glückliche Blicke und lachende Gesichter. Alle waren in Gedanken bereits beim nächsten Treffen, das ganz bald kommt und im Oktober in Polen stattfindet.
Dort wird es wohl andere Zahlen geben, aber dazu bald mehr.
Übersetzung: Melaniya Lyvka
Photos: Oleksa Stasevych und Daniel Seifert