05.08.2020
Geschichte beginnt in der Familie: Dialog der Generationen - 2020
Das internationale Projekt „Geschichte beginnt in der Familie: Dialog der Generationen“ wird zum dritten Mal gestartet.
Das internationale Projekt „Geschichte beginnt in der Familie: Dialog der Generationen“ wird zum dritten Mal gestartet.
Im Zweiten Weltkrieg wurden viele Familien vom Osten in den Westen zwangsumgesiedelt. Gezwungen, ihr gesamtes Hab und Gut zu hinterlassen, begaben sie sich auf eine erschöpfende Reise in Güterwaggons. Zofia Mazur war Zeugin dieser Ereignisse und erinnert sich an ihr Leben in diesen Zeiten.
Ich weiß nicht, wohin mein Vater gegangen ist. Er war fast eine Woche lang nicht zu Hause. Als die deutschen Soldaten das Dorf verließen, kam er zurück und sein Nachbar sagte zu ihm: „Zeig den Hund nicht!“ Aber wie kann man einen Hund verstecken?!
Ein Interview mit meinem Großvater über seine Erinnerungen aus der Kriegszeit.
Ich stelle die Geschichte von Stanisław Iwach und seiner Familie vor – einer Familie, die den ganzen Weg von der Woiwodschaft Ternopil in den ehemaligen polnischen Ostgebieten nach Wysoka in Polen zurückgelegt hat. Die Geschichte eines über achtzigjährigen sozialen Aktivisten.
Das ist eine Geschichte von Tochter Lidia und Enkelin Natalia über ihre Mutter und Großmutter Anna Fokina, die gewaltsam nach Deutschland gezogen war und dort als Ostarbeiterin in einer Fabrik gearbeitet hat.
Der Krieg begann, als Nadija noch ein Baby war. Aber die schlimmsten Erinnerungen sind mit der Nachkriegszeit und Hungersnot (1946-1947) verbunden.
Meine Oma wusste nicht, dass im Februar 1943 ihre Schwester Motia, ihre ganze Familie mit zwei Kindern – Slavik und Valia von den SS-Offizieren getötet wurden.
Zofia Listosz ist im Jahre 1951 geboren, nachdem der Krieg zu Ende war. Im Interview erzählt sie über das schwere Leben in der Besatzungszeit, das ihrer Familie zuteilwurde, und darüber, wie sie Geschichte neu entdeckte.
Mykola Panasovytsch Pavlish schrieb seine Lebensgeschichte in fünf Schulheften. Meine Eltern fanden diese Tagebücher im Arbeitszimmer des Großvaters. Die Geschichte, die der Großvater in seinen Tagebüchern beschrieben hat, sind interessant und humanisiert. Sie enthalten Informationen über historische Ereignisse, spezifische Namen und Abenteuer. Solche mündlichen Geschichten geben die Möglichkeit, sich nicht nur in die Familiengeschichte, sondern auch in die Geschichte der Heimat zu vertiefen. Ich kannte persönlich meinen Großvater nicht, weil ich ein Jahr nach seinem Tod geboren wurde. Aber mein Vater Oleh Pavlish erzählte mir alles, was er wusste über den Großvater.